Die Schlacht war bei Schötmar, sagte Onkel Hermann

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Artikelnummer: 4436642
Erschienen05/10/2016
GenreSachbücher
VerlagDeutsche Literaturgesellschaft
Umfang vergleichbar mit:Buch bis 300 Seiten
Dateiformat:epub

Beschreibung

Mein bisheriges Leben fällt unter die Überschrift: »Er blieb am Boden«, dieses im direkten und im übertragenen Sinne. Eigentlich stamme ich aus einer berühmten Familie, denn mein Urgroßvater, August Warneke, gründete 1884 eine der ersten fünf deutschen Dampfwalzen-Firmen. Es war die Gründerzeit der deutschen Industrieentwicklung. Die (eigentliche) Berühmtheit konnte aber wegen der Kriegszeiten des 20.Jh. und der Wirtschaftsregressionen der 20-er und 30-er Jahre, sowie der Neuentwicklung in den 50-er und 60-er Jahren nicht publik werden, weil die Medien andere Themen hatten und meine Vorfahren immer sehr bescheiden waren. Als Kind wies mir meine Mutter Arbeiten an unseren Blumenbeeten und im Gemüsegarten zu, ich alos »blieb am Boden«. Mein Großvater erklärte mir auf Waldspaziergängen vieles in der freien Natur, so die Baumarten. Ich ging lange zur Jagd, nachdem ich schon als Kind von meinem Vater darin eingeführt wurde, betrieb die Jagd aber nur als Naturbeobachter und überließ den Abschuß anderen, weil ich aufgrund von beobachteten Tiertötungen in meiner frühen Kindheit traumatisch belastet war und selbst keine Tiere töten konnte. Der Seele zuwider waren und sind mir Prahlerei i.A. und »Besatzungsübergriffe« auf die Landschaft, von Kapitalgesellschaften im Besonderen. So führte ich einige Kleinkriege: Einmal, als Hamburger Geldleute einen Golfplatz mit Flugplatz kreieren wollten. Dagegen betrieb ich eine Unterschriftensammlung. Dann,als ich wieder in meiner Heimatgemeinde war und die Ortsfunktionäre ein Markt-Großobjekt mit rücksichtslosem Landschafts-Verbrauch betonieren wollten, ging ich, zusammen mit einer Bürgeriniative, in einer 5-jährigen Zeitungsartikel-Kampagne dagegen vor, letztendlich wischte der zust. Minister die Sache vom Tisch. Den eigentlichen Krieg gegen »Besatzungsübergriffe« führte ich seit den 80-er Jahren gegen die franko-romanische Besetzung Sachsens (770-800 n.d.Z. durch Karl 1.), nach der der Frankenstaat gemeinsam mit der kath. Kirche die germ. Tradition der Überlieferung der geschichtlichen Ereignisse, wie derjenigen der Varus-Schlacht, bei Todesstrafe verbot. (Für alle anti-röm. Äußerungen gab es nur den Hackeklotz und das Henkerbeil, Tausende wurden hingerichtet). So kam es zu einem 1200 Jahre dauernden Totschweigen, das ich in 30-jähriger Orts-und Sprachforschungs-Arbeit (zur Erkennung der Flurnamen der alten Sprache) beenden konnte.

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